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| Sonntag, 11. April 2010 |
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| Details zu den Vorträgen |
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Dr. Hans Ernst Marcolin, DK5VD
Der Einfluß der Umgebung auf den vertikalen Abstrahlwinkel von Kurzwellenantennen
Strahlungsdiagramme von Antennen können mittlerweile mit entsprechenden Programmen auf einem PC mit hoher Genauigkeit berechnet werden.
Bei den gängigen Programmen befindet sich die Antenne im Freiraum oder auf einer waagrechten Ebene. Dies entspricht nicht den Gegebenheiten,
die der Funkamateur gemeinhin am jeweiligen Ort vorfindet.
Im Vortrag soll nun an Hand eines für den Funkamateur zugänglichen Programmes und leicht beschaffbarer Kartendaten die Einwirkung der Topographie auf den vertikalen Abstrahlwinkel horizontal polarisierter Kurzwellenantennen und die sich daraus ergebende Signalstärke am Empfangsort behandelt werden. Dipl.-Chem. Matthias Amberg, DG4MA Verfolgung von Wetterballonaufstiegen des Deutschen Wetterdienstes
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) startet täglich bis zu vier mal von 12 verschiedenen Standorten in Deutschland Stratosphährenballons
mit einer meteorologischen Nutzlast. Diese Radiosonden senden in Echtzeit diverse, für die Meteorologen interessante, Daten zu der jeweiligen
Wetterwarte. Sie erhalten somit ein genaues Bild über den momentanen Zustand der einzelnen Luftschichten in der Atmosphäre.
Momentan werden in Deutschland hauptsächlich digitale Sonden vom Typ RS-92 der Firma Vaisala eingesetzt. Diese enthalten neben den hochwertigen Sensoren für Luftfeuchte, Luftdruck und Temperatur auch einen GPS-Empfänger. Mit Hilfe eines Empfängers, PC, Soundkarte und Software ist es möglich, die Signale der Radiosonden zu dekodieren und auszuwerten. Mit den so gewonnenen Informationen ist es möglich, den gelandeten Ballon anzupeilen, schließlich im Gelände zu Orten und die Nutzlast zu bergen. Neben diesen Themen wird im Rahmen des Vortrages ein solcher Wetterballon gestartet. Dabei handelt es sich um einen mit Helium gefüllten Standard-Wetterballon, wie er auch vom DWD eingesetzt wird, und einer auf Amateurfunk-Frequenzen umgebaute Radiosonde vom Typ Vaisala RS-92SGP. Im Anschluss an den Start können die Besucher die Flugbahn sowie die von der Sonde gesendeten Daten in der Illipse live verfolgen. Dr. Jörg Zastrau, DL1BKU Blitz- und Überspannungsschutz für Amateurfunkanlagen
Der Schutz vor der zerstörerischen Wirkung direkter Blitzeinwirkungen und Überspannungen ist insbesondere bei Funkamateuren ein
wiederkehrendes Thema. In der Praxis werden verfügbare Schutzmaßnahmen jedoch selten angewendet, obwohl der materielle Wert der
gefährdeten Haushalts-Elektronik und Amateurfunkgeräte zunimmt.
Der Vortrag zeigt nach einer einer Erläuterung der grundlegenden physikalischen Zusammenhänge am Beispiel einer typischen Amateurfunkanlage die Veränderung des Schadensrisikos bei Errichtung eines Mastes auf. Darauf aufbauend wird die praxisnahe Ausführung eines Blitz- und Überspannungsschutzes für eine Amateurfunkanlage vorgestellt. |
| Hinweise |
Programmverlauf ohne Gewähr, Änderungen sind möglich. |