Illinger Amateurfunktag -head-

Die Vorträge 2010



Sonntag, 11. April 2010

10:00 Eröffnung
10:15 Dr. Hans Ernst Marcolin, DK5VD
> Der Einfluß der Umgebung auf den vertikalen Abstrahlwinkel von Kurzwellenantennen
11:15 Dipl.-Chem. Matthias Amberg, DG4MA
> Verfolgung von Wetterballonaufstiegen des Deutschen Wetterdienstes
ca. 12:00 Start eines Stratosphärenballons auf dem Vorplatz der Illipse
Startvorbereitungen durch die Jugendgruppe des OV Q21
Im Anschluss Verfolgung des Ballons und Auswertung der Daten
13:30 Dr. Jörg Zastrau, DL1BKU
> Blitz- und Überspannungsschutz für Amateurfunkanlagen


Details zu den Vorträgen
Dr. Hans Ernst Marcolin, DK5VD

Der Einfluß der Umgebung auf den vertikalen Abstrahlwinkel von Kurzwellenantennen

Strahlungsdiagramme von Antennen können mittlerweile mit entsprechenden Programmen auf einem PC mit hoher Genauigkeit berechnet werden. Bei den gängigen Programmen befindet sich die Antenne im Freiraum oder auf einer waagrechten Ebene. Dies entspricht nicht den Gegebenheiten, die der Funkamateur gemeinhin am jeweiligen Ort vorfindet.
Im Vortrag soll nun an Hand eines für den Funkamateur zugänglichen Programmes und leicht beschaffbarer Kartendaten die Einwirkung der Topographie auf den vertikalen Abstrahlwinkel horizontal polarisierter Kurzwellenantennen und die sich daraus ergebende Signalstärke am Empfangsort behandelt werden.



Dipl.-Chem. Matthias Amberg, DG4MA

Verfolgung von Wetterballonaufstiegen des Deutschen Wetterdienstes

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) startet täglich bis zu vier mal von 12 verschiedenen Standorten in Deutschland Stratosphährenballons mit einer meteorologischen Nutzlast. Diese Radiosonden senden in Echtzeit diverse, für die Meteorologen interessante, Daten zu der jeweiligen Wetterwarte. Sie erhalten somit ein genaues Bild über den momentanen Zustand der einzelnen Luftschichten in der Atmosphäre.
Momentan werden in Deutschland hauptsächlich digitale Sonden vom Typ RS-92 der Firma Vaisala eingesetzt. Diese enthalten neben den hochwertigen Sensoren für Luftfeuchte, Luftdruck und Temperatur auch einen GPS-Empfänger. Mit Hilfe eines Empfängers, PC, Soundkarte und Software ist es möglich, die Signale der Radiosonden zu dekodieren und auszuwerten. Mit den so gewonnenen Informationen ist es möglich, den gelandeten Ballon anzupeilen, schließlich im Gelände zu Orten und die Nutzlast zu bergen.
Neben diesen Themen wird im Rahmen des Vortrages ein solcher Wetterballon gestartet. Dabei handelt es sich um einen mit Helium gefüllten Standard-Wetterballon, wie er auch vom DWD eingesetzt wird, und einer auf Amateurfunk-Frequenzen umgebaute Radiosonde vom Typ Vaisala RS-92SGP. Im Anschluss an den Start können die Besucher die Flugbahn sowie die von der Sonde gesendeten Daten in der Illipse live verfolgen.



Dr. Jörg Zastrau, DL1BKU

Blitz- und Überspannungsschutz für Amateurfunkanlagen

Der Schutz vor der zerstörerischen Wirkung direkter Blitzeinwirkungen und Überspannungen ist insbesondere bei Funkamateuren ein wiederkehrendes Thema. In der Praxis werden verfügbare Schutzmaßnahmen jedoch selten angewendet, obwohl der materielle Wert der gefährdeten Haushalts-Elektronik und Amateurfunkgeräte zunimmt.
Der Vortrag zeigt nach einer einer Erläuterung der grundlegenden physikalischen Zusammenhänge am Beispiel einer typischen Amateurfunkanlage die Veränderung des Schadensrisikos bei Errichtung eines Mastes auf. Darauf aufbauend wird die praxisnahe Ausführung eines Blitz- und Überspannungsschutzes für eine Amateurfunkanlage vorgestellt.

Hinweise

Programmverlauf ohne Gewähr, Änderungen sind möglich.




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- Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2010 -